(Prime Quants) – Halleluja war das aber mal eine Woche! Wer in den vergangenen Tagen sein Augenmerk hauptsächlich auf die Jagd nach den noch fehlenden Geschenken für das Fest der Feste gerichtet oder sich alternativ bereits in eine Art vorweihnachtlichen Ruhemodus herunter gefahren hatte, der hat tatsächlich eine der spannendsten Handelswochen des Jahres 2014 verpasst! Wir hatten es an dieser Stelle vor Wochenfrist recht kühn behauptet: „für einen endgültigen Abgesang auf dieses (Börsen-)Jahr ist es definitiv noch zu früh“ und siehe da – es wurde Ihnen wirklich nicht zu viel versprochen! Denn schon am Freitagnachmittag ging es richtig rund auf dem Parkett: Nachdem die Kurse hüben wie drüben des Atlantik zunächst mit einer moderaten Tristesse dem Wochenende entgegen schlitterten, bliesen die US-Indizes kurz vor dem Ertönen der deutschen Schlussglocke plötzlich zum Verkauf. Das Resultat – ein Minus von 2,7 Prozent im DAX auf Tages- und auf Wochensicht sogar mit -4,9 Prozent den größten Verlust seit drei Jahren, rummms, das saß! Aber auch die amerikanischen Börsenbarometer gingen auf ihren jeweiligen Tagestiefstständen aus dem Handel, und das war so gar kein gutes Zeichen für die letzte volle Handelswoche dieses Jahres:

Kettenreaktion

Die begann dann nämlich folgerichtig mit dem nächsten Kursrutsch – der DAX rauschte am Montag um weitere 2,7 Prozent nach unten und schlug tags darauf im Tief bei nur noch 9.219,05 Zählern auf. Kurz zu Erinnerung – am 05. Dezember stand der deutsche Leitindex bei 10.093 Punkten, elf Tage später sind 874 Zähler bzw. knapp 8,7 Prozent einfach ausgelöscht! Wie Dominosteine fielen dabei die wichtigen Unterstützungen im DAX: 200-Tage-Linie: ausradiert! 9.300er-Barriere: aus Butterplätzchenteig! Eine verhängnisvolle Kettenreaktion, bestehend aus zahlreichen ausgelösten Stops an den gerade genannten Bremsbereichen, diffusen Ängsten vor der letzten Fed-Sitzung des Jahres (Zinserhöhung? Ja? Nein? Vielleicht?), dem anhaltenden Ölpreisverfall und einem akuten Kurskollaps der russischen Börsen, riss die Indizes auf breiter Front in die Tiefe. Zumindest vorübergehend, denn siehe ein weiteres Mal da: Was tief fällt, klettert auch wieder nach oben! In diesem Falle war es Fed-Chefin Janet Yellen, die den Kursen freundlicherweise den nötigen Anschub für die Kletterpartie ab Mitte der Woche gab. Und so stürmten die Börsenbarometer dies- und jenseits des großen Teichs wieder bergauf und klar ins Plus. Die Jahresbilanzen der Indizes hierzulande und in Übersee fallen damit aktuell auch wieder positiv aus (DAX: +2,46 Prozent, MDAX +1,18 Prozent, TecDAX +16,59 Prozent, Dow Jones +7,26 Prozent, S&P 500 +11,78 Prozent, Nasdaq +19,21 Prozent); Friede, Freude, Weihnachtskuchen, es wird allmählich Zeit, die Geschenke auszupacken:

Fröhliche Weihnachten!

Am Sonntag feierten wir den vierten Advent, eigentlich steht dem Fest nun nichts mehr im Wege. Und auch die Märkte sollten bis zum Jahresende vor neuerlichen Rücksetzern gefeit sein. Die Technik gibt grünes Licht für weitere Anstiege, deshalb könnten möglicherweise sogar noch einmal neue Allzeithochs in den nächsten Sitzungen markiert werden. Die Investoren machen sich damit ihr liebstes Weihnachtsgeschenk gleich selbst, und auch wir haben natürlich etwas für Sie vorbereitet – exklusiv erhalten Sie heute einen ersten Einblick in das neue Prime Quants +, das ab dem kommenden Jahr die Plattform für die Prime Quants Trading Welt darstellen wird. Dort haben Sie in Kürze unter Ihrem persönlichen Login-Account nicht nur einen kostenlosen Zugriff auf unsere insgesamt sechs Prime Quants Trading-Services, sondern finden auch zu allen relevanten Werten FactSheets und zu ausgesuchten Titeln zusätzlich die Prime Quants TradingSheets! Wie ein solches FactSheet aussieht, zeigen wir Ihnen hier schon einmal vorab. In diesem Sinne: Fröhliche Weihnachten!

Erfolgreiche Trades wünscht

Ihr
Sebastian Jonkisch

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