Chart E.ON (WKN ENAG99)

(Prime Quants) – Der Energiekonzern E.ON gewährt am heutigen Dienstag (13. August) Einblick in die Bücher zum ersten Halbjahr 2013. Nach einer bisherigen Jahresperformance von -13,59 Prozent wurden die Zahlen mit Spannung erwartet. Dass jedoch der große Befreiungsschlag herbeigeführt werden kann, bezweifelten die Profis am Optionsmarkt vorab. Doch: Es kommt oft anders, als man denkt.

Im laufenden Monat wurden bislang ausgeglichene Mengen von Optionen auf die gebeutelte Aktie nachgefragt. Mit insgesamt 145.959 Puts zu 154.582 Calls war das Interesse auf der Short-Seite fast unmerklich kleiner. Die heutigen Kursgewinne von 3 Prozent und mehr wurden demnach am Optionsmarkt nicht unbedingt erwartet. Unter Gesichtspunkten der Sentimentanalyse ist die E.ON-Aktie strenggenommen als „neutral“ einzustufen. Denn eine Put-Call-Ratio mit Werten von 0,9 wird am Optionsmarkt als Indiz für ausgeglichenes Wechselspiel von Angebot und Nachfrage betrachtet.

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Den Ausblick konnte E.ON bestätigen. 3,35 Prozent Kursplus und die Spitze im DAX sind der Lohn dafür. Bereits nach wenigen Minuten war jedoch schon alles vorbei. Deutliche Rückgänge beim Gewinn wurden zuvor schon erwartet und können daher den Kurs nicht drücken. Das operative Ergebnis sank um 15 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro für das erste Halbjahr 2013. Der Überschuss schmolz um 42 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro zusammen. Für das Gesamtjahr erwartet E.On knapp unter 10 Milliarden Euro operatives Ergebnis, von dem unterm Strich knappe zweieinhalb Milliarden Euro als Überschuss bleiben.

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