(Prime Quants) – Knapp 10 Prozent ging es für die Deutsche Bank im Juni Richtung Süden. Die zwischenzeitliche Jahresperformance von rund 14 Prozent ist damit auf ein mageres Prozentpünktchen zusammengeschmolzen. Die Charttechnik lässt dabei nur wenig Raum für eine scharfe Konterbewegung, denn der Weg aufwärts ist nun mit einer Reihe hartnäckiger Widerstände durchzogen. Anhand der immer beliebter werdenden Analysemethode „Ichimoku Kinko Hyo“ (besser bekannt als Wolkencharts) lässt sich schnell ermitteln, warum die Deutsche Bank zunächst als Short-Kandidat einzustufen ist. Im Detail:

Chart Deutsche Bank (WKN 514000)

Belastet durch eine Eröffnungslücke (Gap) am vergangenen Donnerstag sind die Kurse per Xetra-Schluss unter den Senkou Span 2 in den Abwärtstrend gefallen. Der Senkou Span 2 definiert die untere Begrenzung der Wolke und könnte nun Ziel einer Pullbackbewegung sein, die den neuen Abwärtstrend bestätigt. Bei 33,64 Euro treffen die Kurse also auf einen charttechnischen Widerstand, der zum Aufbau von Short-Positionen genutzt werden kann. Der Stop-Loss orientiert sich dabei an dem sogenannten Kijun-Sen (Standardlinie), der im Augenblick bei 34,72 Euro verläuft. Prallen die Kurse bei 33,64 Euro nach unten ab, oder setzen die Notierungen die Abwärtsbewegung nun sofort vor, wird der Kijun-Sen den Kurse folgen. Er fungiert also wie ein Trailling-Stop, der automatisch nachgezogen wird.

{slider=Market Mover – Der kostenlose Trading-Service << hier klicken >>}
{loadposition inbeitrag_mm_bestellseite}
{/slider}

Bullish wird es für die Aktie der Deutschen Bank nun hingegen erst, wenn der Sprung über die obere Begrenzung der Trading-Wolke bei 35,08 Euro gelingt. Dann würden auch Senkou Span 2 (untere Wolkenbegrenzung), Tenkan-Sen und Kijun-Sen zurückerobert werden. Noch ist die Rückkehr in den Aufwärtstrend allerdings durch diese Widerstände versperrt.

{loadposition mainbody_interessenkonflikt}
{loadposition mainbody_author_sh}