(Prime Quants) – Die Daimler-Aktie hat binnen einer Woche 9,37 Prozent an Wert eingebüßt und ist im Tief auf 43,16 Euro abgerutscht. Während der Gesamtmarkt am Montag jedoch erneut in die Knie ging, bekam Daimler Rückendeckung von den Analysten der Deutschen Bank und der Commerzbank, die mit Kurszielen bei 55,00 Euro (zuvor 50,00 Euro) bzw. 60,00 Euro an ihrem Kaufvotum festhielten. Lohnenswert ist auch der Blick an die europäische Terminbörse Eurex, denn die Profis haben in die fallenden Kurse hinein konsequent neue Long-Engagements aufgebaut. Konkret:

Chart Daimler (WKN 710000)

Seit vergangenem Dienstag wurden an der Eurex 86.509 Kaufoptionen aber nur 57.153 Verkaufsoptionen auf die Daimler-Aktie geordert. Damit ergibt sich eine Put-Call-Ratio von 0,66. Werte unterhalb von 0,7 deuten in der Sentimentanalyse auf eine Übertreibung hin. Strenggenommen kann bei Daimler sogar von einem „überkauften“ Sentiment gesprochen werden. Positiv bleibt aber zu werten, dass die Anleger trotz der Schwächephase nur vereinzelt Put-Geschäfte zur Absicherung gesucht haben.

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Daimler bestätigt am Dienstag die positive Stimmung und setzt sich mit einem Tagesplus von 2,31 Prozent an die Spitze des DAX-Tableaus. Noch deutlicher kann nur Lanxess mit einem Gewinn von 3,63 Prozent zulegen.

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