(Prime Quants) – Zum Wochenende fällt den Marktteilnehmern ein, dass am Sontag gewählt wird. Die vermeintliche Unsicherheit über das Ergebnis und welcher Kurs danach vor allem in der Wirtschaftspolitik ansteht, lässt die Märkte etwas wackeln. Daher ist es auch nicht verwunderlich, wenn die Commerzbank von der zuletzt guten Stimmung nach oben getragen jetzt leicht nachgibt. 1,3 Prozent verliert der Anteilsschein des Kreditinstituts und bereitet sich so auf die Wahl vor.

Die Diskussionen welches Wahlergebnis welche Folgen für die Finanzmärkte hätte sind ebenso zahlreich wie meistens auch einfach nur spekulativ. Allerdings wird ein wenig gezittert und die Bankaktien wie die der Commerzbank verlieren zum Wochenende. Grundsätzlich ist das jedoch nicht problematisch, da sich das „Politminus“ am Montag schon wieder neutralisieren kann.

Die grundsätzliche Ausrichtung bleibt den Aktionären der Commerzbank erhalten. In der Langfristbetrachtung zeigt sich weiterhin ein intakter Trend, der die Aktie mittlerweile vom Tief fast auf doppelt so hohe Notierungen gehievt hat. Aus 5,56 Euro wurden beim letzten Hoch am Donnerstag 9,72 Euro. Da hatte die Wirkung der FED, die Dollars weiter kostenfrei in den Markt zu geben noch Leben auf die Märkte gespielt. Jetzt überwiegt kurzfristig das lokale Phänomen Bundestagswahl, bevor es am Montag wieder zum Alltagsgeschäft an den Märkten übergehen kann. Von den deutschen Wahlen ist zwar eine kurzfristige Wirkung auf die Finanzmärkte zu erwarten, doch das wahrscheinliche Szenario werden ein oder zwei Tage Tohuwabohu sein, die danach wieder den Börsenalltag zulassen. Privatanleger sitzen die nächsten Tage am besten aus und werden nicht bei der Commerzbank aktiv – kein Kauf, kein Verkauf, einfach abwarten.

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