(Prime Quants) – Es war eine kurze und knappe Mitteilung, als der Vorstand von Solarworld am 24. Januar verkündete, dass „gravierende Einschnitte bei den Verbindlichkeiten der Gesellschaft, insbesondere den ausgegeben Anleihen und Schuldscheindarlehen notwendig sind. Und die Aktie hat sich von diesem Schock auch 13 Handelstage später nicht erholt. Impulslos pendeln die Notierungen in einem engen Korridor zwischen 1,04 Euro und 1,12 Euro. Kaum vorstellbar, dass Anleger im Jahr 2004 und 2005 mit dieser Aktie 534 Prozent bzw. 239 Prozent Kursgewinn erzielten. Von solchen Traumrenditen sind die Papiere im Augenblick jedoch meilenweit entfernt.

Chart Solarworld (WKN 510840)

Von den letzten zehn Analysten-Einschätzungen lautet keine „kaufen“. Lediglich die Citigroup konnte sich zuletzt zu einer „neutralen“ Prognose durchringen. Der Zielkurs für die angeschlagene Aktie liegt dabei im Durchschnitt bei 0,87 Euro. Die Commerzbank kommt in ihrem Votum sogar auf einen Kurs von 0,70 Euro pro Anteilsschein. Das heißt:

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Die Solarworld-Aktie wird zur Stunde mit einem Abschlag von 2,29 Prozent auf 1,07 Euro gehandelt. Im Schnitt sehen die Analysten weiteres Abwärtspotenzial von knapp 19 Prozent. Ähnlich „negativ“ sieht es auch an der europäischen Terminbörse EUREX aus. Seit Jahresbeginn wurden dort 5.152 Calls und 8.400 Puts auf Solarworld gehandelt.

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