(Prime Quants) – Der rund um die Uhr gehandelte US-Future auf den S&P 500 ist in der Nacht zeitweise um mehr als drei Prozent weggebrochen. Grund für den Kursrutsch ist der US-Budgetstreit, denn das Lager der Republikaner soll bei der Frage um Steuererhöhungen zerstritten sein. Washington läuft damit langsam die Zeit davon rechtzeitig eine Einigung zur Umschiffung der zum Jahresende drohenden „Fiskalklippe“ zu erreichen. Der DAX startet dementsprechend schwach in den heutigen Handelstag und wird im vorbörslichen Handel auf 7.638 Zähler taxiert.

Chart DAX (WKN 846900)

Von einem direkten Short-Engagement ist dennoch abzuraten, da sich der Index am heutigen Hexensabbat, dem großen Verfallstag an den Terminbörsen, zuerst nach oben orientieren dürfte. Wir planen daher einen Short-Trade zur Mittagszeit (um 13.00 Uhr verfallen die DAX-Futures und –Optionen). Das Problem: Auch das technische Bild muss eine solche Position rechtfertigen. Geeignete Levels dafür sehen wir oberhalb von 7.650 Punkten allerdings erst bei 7.738 Zählern. Idealerweise sollte sogar der Widerstandsbereich von 7.754/7.755 Punkten erreicht werden, doch dafür wäre ein zwischenzeitliches Tagesplus von mehr als 100 Punkten erforderlich.

{loadposition inbeitrag_content_ad}

Neben dem Hexensabbat hält die Tagesagenda weitere impulsive Konjunkturdaten bereit. So dürften um 14.30 Uhr der Chicago-Fed-Index, die persönlichen US-Einkommen (November), die US-Konsumentenausgaben (November) sowie die US-Auftragseingänge langlebiger Güter die Blicke auf sich ziehen. Anschließend läuft um 15.55 Uhr noch das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan über den Ticker.

{loadposition inbeitrag_werbesatz_newsletter}
{loadposition mainbody_interessenkonflikt}
{source}{/source}
{loadposition mainbody_db_derivate}
{loadposition mainbody_author_sh}