(Prime Quants) – Die Aktie der Commerzbank kommt auch am Mittwochmorgen unter Druck. In der ersten Handelsstunde verlieren die Papiere rund ein Prozent auf 1,277 Euro. Im Chart scheint sich damit ein typisches Phänomen abzuzeichnen. Das heißt: Bevor es wieder nennenswert aufwärtsgehen kann, dürfte zuvor die Masse „abkassiert“ werden.

Die „Masse“ ist bei der Commerzbank auf dem Niveau von 1,26 Euro investiert. Dort wechselten die meisten Anteilsscheine die Hände – und damit den Besitzer. Der Kurs wurde in den letzten Tagen von diesem Level gestützt. Großer Kaufdruck kam jedoch nicht in die Aktie. Dementsprechend könnte es zu einer Art Kapitulationsbewegung kommen. Die Aktie dürfte also kurz unter dieses Level abtauchen, wodurch die Stop-Kurse „abgefischt“ werden. Denn: Wo viel Volumen ist, liegen erfahrungsgemäß auch immer einige Stop-Kurse. Vergessen darf man hierbei nicht, dass die Commerzbank-Aktien für diese Gruppe im September schon 31 Prozent im Gewinn lag. Wer seine Papiere bereits im Gewinn veräußern konnte wird wohl noch einmal zugreifen – der Mensch ist eben auch nur ein Gewohnheitstier. Wir sehen daher einen kurzfristigen Kaufkorridor zwischen 1,18 Euro und 1,23 Euro an dem man sich mit einem soliden Chance-Risiko-Verhältnis erneut auf der Long-Seite engagieren könnte. Ausgehend von dieser Unterstützung könnte die Aktie dann zu einer weiteren Aufwärtsbewegung ansetzen, die die Papiere mindestens bis 1,35 Euro hieven sollte.

Chart Commerzbank (WKN 803200)

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