(Prime Quants) – Die deutschen Finanzwerte sind kurz vor den US-Wahlen kaum gefragt. Die Aktie der Deutschen Bank verliert zur Stunde rund 1,50 Prozent auf 35,09 Euro, während die Commerzbank-Papiere um 0,80 Prozent auf 1,511 Euro nachgeben. Grund für die verhaltenen Geschäfte sind auch die enttäuschenden Geschäfte der britischen Großbank HSBC im dritten Quartal. Dabei belastet weniger die Tatsache, dass die Bank für den Geldwäsche-Skandal in den USA mehr als eine Mrd. Dollar zur Seite legen muss, als der Vorsteuergewinn, der mit 5,08 Mrd. Dollar hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Analysten hatten im Vorfeld mit Zahlen im Bereich zwischen 5,3 und 5,6 Mrd. Dollar gerechnet, wie dpa am Vormittag berichtete.

Chart Deutsche Bank (WKN 514000)

Die Aktien der Deutschen Bank und der Commerzbank hatten im Spätsommer kräftig zugelegt. Ein neues Jahreshoch erreichten die Finanzwerte allerdings noch nicht. Mit Spannung wird daher am Donnerstag das Zahlenwerk der Commerzbank erwartet.

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