(Prime Quants) – Für einen Münchener ist Ingolstadt nur ein Dorf, das kurz vorbeihuscht, wenn man von Nürnberg in die bayrische Hauptstadt will. Das interne Bayernduell unter den Autobauern wird in diesem Jahr besonders spannend. Denn die „kleinen“ Ingolstädter holen mit Blick auf die Auslieferungszahlen mächtig auf. 2007 lag BMW mit einer Gesamtauslieferung (nur BMW) von 1.276.793 Fahrzeugen noch 312.642 Pkws vor dem Rivalen Audi, der im gleichen Zeitraum auf 964.151 Auslieferungen (nur Audi) kam. Im vergangenen Jahr lag die Differenz dann bei nur noch 77.725 Automobilen.
Audi hat nun zuerst den Blick in die Bücher zum dritten Quartal gewährt. Die Ingolstädter konnten in den ersten neun Monaten des Jahres 2012 insgesamt 1.141.659 Pkws der Marke Audi ausliefern. BMW legt am 6. November die Bilanzen auf den Tisch. Im Halbjahresbericht hatten die Münchener eine Auslieferungsmenge von 747.064 Automobilen der Marke BMW vorzuweisen. Es gilt also im dritten Quartal mindestens 394.595 Automobile ausgeliefert zu haben, damit sich BMW auf Jahressicht vor Audi halten kann.
Es bleibt also äußerst spannend, wer in Bayern die Lederhosen am Ende des dritten Quartals an hat: BMW oder Audi. Der 6. November bringt die Entscheidung.
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