
Auch am gestrigen Dienstag setzte der deutsche Leitindex seine Kletterpartie nach oben fort und erreichte dabei das Intraday-Top bei 12.433 Zählern. Wie schon am Vortag, ging den Blue Chips aber auf den letzten Metern die Puste aus, sodass die Notierungen zur Schlussauktion noch einmal unter die 12.400er-Marke zurückfielen. Aus charttechnischer Sicht ist das Plus von 0,4% dennoch als Erfolg zu werten, auch wenn es jetzt gilt, noch ein paar entscheidende Hürden zu überbieten:

Behält der DAX den Aufwärtsschwung der vergangenen beiden Tage bei, dürfte der nächste Anlauf auf den Doppel-Widerstand bei 12.425/12.450 gestartet werden. Gelingt der Ausbruch über diesen Bremsbereich im zweiten Versuch, könnte sich die laufende Erholung bis zur 12.600er-Marke fortsetzen, die eine weitere wichtige Hürde auf dem Weg zur 200-Tage-Linie darstellt. Trotz der positiven Tendenzen ist es jedoch (noch) zu früh, um die Unterseite aus den Augen zu lassen:
Sobald der Index nämlich wieder in den Rückwärtsgang schaltet, gilt alle Aufmerksamkeit der Doppel-Unterstützung aus März-Aufwärtstrendgerade und 12.300er-Schwelle; ein Rutsch per Tagesschluss unter dieses Kursniveau dürfte die Erholung zunächst beenden und den DAX anschließend bis an die Volumenspitze bei 12.200 bzw. noch eine Etage tiefer bis ans Juni-Korrektur-Tief bei 12.104 Punkten drücken.







