(Prime Quants / DAX-Daytrading) – Schwache US-Konjunktursignale und die ungelöste Haushaltsfrage haben am Montag an der Wall Street für einen schwachen Wochenauftakt gesorgt. Freundlich gestartet, drehte der Dow Jones Industrial bereits früh ins Minus ab und ging unterhalb von der Marke von 13.000 Punkten aus dem Handel. Im Handelsverlauf erreichte der Index das Erholungsziel bei 13.087 Zählern – ein Anstieg bis 13.100 Punkte blieb jedoch Episode. Der DAX bestätigte dementsprechend den Ausbruch auf ein neues Jahreshoch bei 7.488 Punkten nicht und fiel am Nachmittag im Einklang mit den US-Indizes zurück. Eine größere Korrektur kam aber noch nicht ins Laufen. Neben dem Widerstandslevel zwischen 7.530 und 7.550 Punkten sind nun für uns aber auch wieder Ziele auf der Unterseite interessant.

Vor allem der Bereich zwischen 7.330 und 7.350 Punkten ist als solide Unterstützung einzustufen und bietet sich dementsprechend für einen antizyklischen Long-Trade an. Dabei gilt es, den Stop-Loss schnell auf den Einstandspreis anzupassen, da zwischen 7.195 und 7.285 Zählern ein Volumendefizit vorliegt. Solche Zonen sind typischerweise prädestiniert für Seitwärtsphasen. Doch so weit sind wir im Augenblick noch nicht. Dennoch fällt auf, dass die festeren Kurse kaum Anleger auf die Long-Seite locken. Entweder diese kommen noch oder das bullishe Kartenhaus fällt schnell wieder in sich zusammen. Die Situation ist im Augenblick nicht gerade leicht.

Chart DAX (WKN 846900)

Marktbewegende Daten stehen heute nicht auf der Agenda. Lediglich ein paar Daten, wie das US-Redbook können am Nachmittag für ein paar Impulse sorgen. Durchschlagende Bewegungen dürften dadurch allerdings kaum in Gang gebracht werden. Der Fokus liegt dementsprechend einmal mehr auf dem US-Budgetstreit, von dem es allerdings keine Fortschritte zu berichten gibt.

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